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Herzlich Willkommen zum Festival de Cine Español!

Neue Filme aus Spanien

SELFIE von Víctor García León, ein Mockumentary, der die politische Situation im Land mit echten Aufzeichnungen von Demos satirisch beleuchtet, wurde auf dem Filmfestival in Málaga ausgezeichnet. Schauspieler Pepe Ocio ist anwesend.
ES POR TU BIEN ist die spanische Komödie des Jahres und hat mehr als 1,5 Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt: eine rasender Film, in dem drei Väter alles daran setzen, ihre potenziellen Schwiegersöhne loszuwerden.
Mit der pechschwarzen Thriller-Satire EL BAR, der 2017 im Wettbewerb der Berlinale (außer Konkurrenz) lief, beweist Kultregisseur Alex de la Iglesia einmal mehr dass er als Enfant terrible des europäischen Genre-Kinos weiterhin auf der Höhe der Zeit ist.
Drei katalanische Regisseurinnen stellen das Talent weiblicher Filmschaffender beeindruckend unter Beweis: ESTIU 1993 ist die vielversprechende Talentprobe der jungen katalanischen Filmemacherin Carla Simón, gewann national und international zahlreiche Preise und ist Spaniens Einreichung für den Oscar 2018 in der Kategorie bester fremdsprachiger Film.
Mit BRAVA ist Regisseurin Roser Aguilar eine bewegende und – nicht nur visuell – kraftvolle Geschichte gelungen. Nely Regueras Erstlingsfilm MARÍA (Y LOS DEMÁS) präsentiert mit subtilem Humor das Porträt einer Frau (Bárbara Lennie), die plötzlich in einen neuen Lebensabschnitt gerät und sich zu Recht finden muss.
NO SÉ DECIR ADIÓS ist das Erstlingswerk von Jungregisseur Lino Escalera, prominent besetzt mit Juan Diego und Lola Dueñas, das auf dem diesjährigen Filmfestival in Málaga prompt vier Preise erhielt, darunter den Spezialpreis der Jury und den Preis für die beste Darstellerin (Nathalie Poza).

In LOS COMENSALES treffen sich vier bekannte Schauspieler, Juan Diego Botto, Sergio Peris-Mencheta, Silvia Abascal und Quique Fernández, zu einem üppigen Essen im Garten und sprechen über das Leben, den Sinn ihrer Arbeit, ihre eigenen Träume und Ängste. Eine Liebeserklärung an die Kunst der Schauspielerei. Anschließend Gespräch mit dem Regisseur Sergio Villanueva.

EL ÚLTIMO VERANO, ein Film der baskischen Regisseurin und Produzentin Leire Apellaniz, bringt uns das traditionelle Wanderkino in Spanien näher, das jeden Sommerabend in vielen kleinen Städten und Dörfern Spaniens, weit weg vom Trubel der Metropolen, zahlreiche Einheimische und Urlauber auf Marktplätzen zusammen bringt. Anschließend Gespräch mit Regisseurin Leire Apellaniz.

 

In Memoriam Basilio Martín Patino

Eine Hommage an Basilio Martín Patino, dem jüngst verstorbenen Altmeister des spanischen Kinos, der – wie Carlos Saura – der Generation der 1950er angehörte und sich unter der Zensur des Franco-Regimes mit der sozialen Realität Spaniens befasste. Die Dokumentation UNA PELÍCULA DE BASILIO MARTÍN PATINO von Juan Sánchez Borox geht dem Leben und Wirken des Altmeisters aus Salamanca nach und bringt uns durch Interviews, Archivmaterial und Filmausschnitten den für die breite Öffentlichkeit unbekannten Regisseur Patino näher, der aber wie kaum ein anderer die spanische Kinematographie des 20. Jahrhunderts geprägt und dabei Pionierarbeit geleistet hat. Anschließend Gespräch mit Regisseur Juan Sánchez Borox.

  Neue Kurzfilme aus Spanien und Kolumbien zeigen die ganze Bandbreite des Genres, vom künstlerisch hochanspruchsvollen Film zur überraschenden Komödie bis hin zum Portrait oder der Kurzdokumentation.

Die Sektion AQUÍ y ALLÁ (Hier und dort) zeigt u.a. LOS NIÑOS, die bewegende, teils auch humorvolle, Dokumentation der chilenischen Regisseurin Maite Alberdi: ein einfühlsames Porträt von 40-Jährigen mit Down-Syndrom, die eigentlich nur ein normales Leben führen und endlich ernst genommen werden möchten.
Das Indigene Kino bringt LOS OJOS DEL CAMINO von Rodrigo Otero Heraud auf die Leinwand, ein visuelles Gedicht mit überwältigenden Aufnahmen der Andenbergwelt, bei dem ein Mann aus den Anden in verschiedenen Regionen der Kordilleren auftaucht und wieder verschwindet, wie ein Geist, der einen letzten Blick auf die heiligen Berge werfen möchte, und sich mit dem Wasser, den Felsen, den Männern unterhält, um eine bessere Vorstellung davon zu haben, unter welcher Krankheit die Menschheit der Gegenwart leidet.

 

Abschlussfilm

ÚLTIMOS DÍAS EN LA HABANA von Fernando Pérez lief dieses Jahr als Berlinale Special und wurde auf dem Filmfestival in Málaga mit dem Preis für den besten iberoamerikanischen Film ausgezeichnet. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und ein Blick auf ein Land im Umbruch, das ständige Flexibilität und unglaublichen Optimismus fordert. Eine Liebeserklärung an die kubanische Hauptstadt und ihre Bewohner.


 

Gastronomie & chocoKINO

Und anlässlich der chocolART setzt das Festival de Cine Español in seiner Gastronomie-Rubrik das chocoKINO fort und zeigt Filme, bei denen Schokolade die Haupt- oder Nebenrolle spielt. Schokofilme und kulinarisches Kino – neben süßem Vergnügen, bringen wir auch Salziges, Bitteres und Saures auf die Leinwand. Darunter der Film THE CHOCOLATE CASE von Benthe Forrer, eine beeindruckende Doku über die Arbeit dreier niederländischer Journalisten, die beschließen sich des Themas der Kindersklaverei bei der Kakaoernte anzunehmen..
THE TURKISH WAY von Luis González erzählt in Form einer Reisedokumentation von den Erfahrungen der Roca-Brüder, drei Starköche aus dem katalanischen Girona, in der Türkei. Eine der unbekanntesten, vielfältigsten und ältesten Küchen der Welt, entfaltet sich hier in ihrer ganzen Pracht und an den Tag kommen ein faszinierend vielfältiges Land – in gastronomischer, kultureller und landschaftlicher Hinsicht – und eine Gruppe junger türkischer Köchinnen und Köche, die am Anfang einer kulinarischen Revolution stehen.